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Prepaid Kreditkarte kaufen: Zahlungsmethoden und Anbieter in Deutschland & Europa

Prepaid Kreditkarte kaufen: Zahlungsmethoden und Anbieter in Deutschland & Europa
Prepaid Kreditkarte in Deutschland kaufen: per SEPA-Überweisung, Sofort oder Paysafecard bei Revolut, N26 oder Wise. ID-Pflicht für Karten über 150 Euro.
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Was ist eine Prepaid Kreditkarte und wie funktioniert sie im DACH-Raum?

Prepaid Kreditkarten sind aufladbare Zahlungskarten, auf die du vorab Guthaben lädst. Im Gegensatz zu klassischen Kreditkarten gibt es keine Kreditlinie: Du kannst nur so viel ausgeben, wie du vorher eingezahlt hast. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind sie besonders gefragt, da sie ohne Schufa-Prüfung erhältlich sind und eine zuverlässige Budgetkontrolle ermöglichen.

Prepaid Karten sehen äußerlich wie normale Visa- oder Mastercard-Karten aus und sind sowohl als physische Karte als auch als virtuelle Karte erhältlich. Die physische Variante eignet sich für den stationären Handel und Geldautomaten, die virtuelle Karte ist sofort nach der Registrierung verfügbar und ideal für Online-Einkäufe und digitale Dienste.

Unterschied zu anderen Kartentypen:

  • Debitkarten ziehen direkt vom Girokonto ab.
  • Kreditkarten ermöglichen Käufe auf Kredit, der monatlich beglichen wird.
  • Prepaid Karten setzen vorausgeladenes Guthaben voraus. Kein Kredit, kein Disporisiko.

Moderne Anbieter wie Revolut, N26 und Wise kombinieren Prepaid-Funktionalität mit vollwertigen Banking-Apps und ermöglichen Aufladungen bereits ab 10 Euro per Banküberweisung oder Karte. Für Nutzer, die kein klassisches Konto eröffnen möchten, sind Prepaid-Lösungen eine praktische und sichere Alternative.

Zahlungsmethoden beim Kauf und Aufladen einer Prepaid Kreditkarte im DACH-Raum

Welche Zahlungsmethoden verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Im DACH-Raum stehen in der Regel folgende Optionen zur Verfügung:

Banküberweisung (SEPA)

Die SEPA-Überweisung ist die günstigste und zuverlässigste Aufladeoption. Nahezu alle seriösen Anbieter wie N26, Revolut und Wise akzeptieren sie ohne Aufpreis. Die Gutschrift erfolgt meist innerhalb eines Werktags, bei einigen Anbietern sogar innerhalb weniger Minuten. Für regelmäßige Nutzer ist dies der empfohlene Aufladeweg.

Sofort (Klarna Sofort)

Sofort ermöglicht eine direkte Online-Überweisung in Echtzeit ohne Kreditkarte. Das Verfahren nutzt das Onlinebanking des Nutzers und überträgt den Betrag sofort an den Anbieter. Es ist besonders in Deutschland und Österreich verbreitet und bei zahlreichen Prepaid-Anbietern als Aufladeweg verfügbar.

Giropay

Giropay ist ein deutsches Online-Bezahlverfahren, das direkt mit dem Girokonto verbunden ist. Es funktioniert ähnlich wie Sofort und eignet sich gut, wenn du schnell Guthaben aufladen möchtest, ohne Kartendaten eingeben zu müssen. Die Verbreitung ist hauptsächlich in Deutschland stark.

PayPal

Viele Prepaid-Anbieter akzeptieren PayPal als Zahlungsmittel. Es ist im DACH-Raum weit verbreitet und einfach zu nutzen. Beachte jedoch, dass manche Anbieter für PayPal-Aufladungen eine geringe Zusatzgebühr erheben können. Wer bereits ein PayPal-Konto hat, kann damit schnell und unkompliziert aufladen.

Paysafecard

Paysafecard ist ein Prepaid-Gutscheinsystem, das in über 450.000 Verkaufsstellen europaweit erhältlich ist, darunter Supermärkte, Tankstellen und Kioske. Mit einem Paysafecard-PIN lässt sich bei ausgewählten Anbietern Guthaben aufladen, ohne Bankverbindung oder persönliche Daten angeben zu müssen. Besonders beliebt bei datenschutzbewussten Nutzern und Jugendlichen ohne eigenes Konto.

Debit- oder Kreditkarte

Die Aufladung per bestehender Karte ist schnell und meist sofort verfügbar. Visa und Mastercard werden am häufigsten akzeptiert. Gelegentlich fällt eine Gebühr von bis zu 1,5 % an. Diese Methode eignet sich besonders, wenn du die Karte kurzfristig für einen Einkauf aufladen möchtest.

Wo kaufst du eine Prepaid Kreditkarte online im DACH-Raum?

Der Kauf oder die Beantragung einer Prepaid Kreditkarte erfolgt heute fast ausschließlich online. Zuverlässige Anbieter für den DACH-Raum sind unter anderem:

  • Revolut: Virtuelle und physische Karte, Multiwährungsunterstützung, ab 10 Euro aufladbar. Für Vielreisende besonders empfehlenswert.
  • N26: Dauerhaft kostenlose Mastercard mit vollständiger Banking-App, europaweit akzeptiert.
  • Wise: Günstige Wechselkurse für über 50 Währungen. Die virtuelle Karte ist direkt nach der Registrierung verfügbar.
  • PostFinance (CH): Klassische Schweizer Option mit der Mastercard Value Prepaid für in der Schweiz ansässige Nutzer.
  • Rewarble: Digitale Prepaid-Kreditkarte, aufladbar per Prepaid-Gutscheincodes, ideal für anonymere Zahlungen.

Achte immer auf eine EU- oder FINMA-Regulierung des Anbieters. Seriöse Unternehmen weisen entsprechende Zertifizierungen transparent auf ihrer Website aus und erfordern keine verdächtigen Vorauszahlungen.

Vorteile und Einschränkungen von Prepaid Kreditkarten

Vorteile:

  • Budgetkontrolle: Du gibst nur aus, was du aufgeladen hast. Ideal für alle, die Ausgaben konsequent im Griff behalten wollen.
  • Sicherheit: Die Karte ist nicht mit dem Hauptgirokonto verknüpft. Im Fall von Betrug oder Verlust ist der Schaden auf das vorhandene Guthaben begrenzt.
  • Keine Schufa-Prüfung: Nahezu alle Prepaid-Karten sind ohne Bonitätsprüfung erhältlich, was sie auch für junge Erwachsene oder Personen ohne Kreditgeschichte zugänglich macht.
  • Reisefreundlich: Mit Multiwährungskarten wie Revolut oder Wise lässt sich im gesamten EWR-Raum ohne Fremdwährungsgebühren zahlen.
  • Online-Privatsphäre: Virtuelle Prepaid-Karten schützen die primären Bankdaten beim Online-Shopping zusätzlich.

Einschränkungen:

  • Nutzungslimits: Nicht verifizierte Karten sind auf 150 Euro begrenzt und oft nicht für Online-Einkäufe geeignet.
  • Nicht für alle Händler: Manche Autovermietungen, Hotels oder Tankstellen akzeptieren keine Prepaid-Karten als Kaution oder Sicherheitsleistung.
  • Gebührenstruktur: Bei häufiger Nutzung können Monatsgebühren, ATM-Kosten und Aufladegebühren zusammen höher ausfallen als bei einem regulären Girokonto.
  • Aufladezeiten: Je nach Zahlungsmethode kann es Stunden dauern, bis das Guthaben verfügbar ist.

Tipps und Hinweise rund um Prepaid Kreditkarten

  • Ausweis bereithalten: Für aufladbare Karten oder solche mit einem Limit über 150 Euro schreibt die EU-Geldwäscherichtlinie (2018/843) eine ID-Prüfung vor. Personalausweis oder Reisepass sind erforderlich.
  • Gebühren vergleichen: Typische Kosten umfassen Aktivierungsgebühren (bis zu 10 Euro), Monatsgebühren (0 bis 4 Euro), Geldautomatengebühren (ca. 1,75 bis 2,50 Euro je Abhebung) und Fremdwährungsgebühren (0 bis 3 %).
  • Aufladelimits kennen: Anonyme, nicht verifizierte Karten sind auf 150 Euro begrenzt und funktionieren häufig nicht im Online-Handel oder im Ausland.
  • App-Qualität einkalkulieren: Revolut und N26 bieten durchdachte Apps, die die Verwaltung von Guthaben und Ausgaben erheblich erleichtern. Eine gute App ist ein wichtiges Auswahlkriterium.
  • Nutzungszweck bestimmen: Für Reisen empfehlen sich Multiwährungskarten wie Revolut oder Wise. Für reine Online-Einkäufe reicht oft eine kostenlose virtuelle Karte.
  • Inaktivitätsgebühren beachten: Einige Karten beginnen nach wenigen Monaten ohne Nutzung, Gebühren zu berechnen. Karte regelmäßig verwenden oder kündigen, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Häufig gestellte Fragen

Nemo42
Nemo42
April 25, 20265 min read

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